Nutzererfahrungen und Erfahrungsberichte

Praktische Erfahrungen mit CrystalDiskMark: Benchmarks, Lösungen und Tipps von Nutzern.

Typische Ergebnisbereiche (Richtwert)

Tatsächliche Werte hängen vom Laufwerk, Controller und den Testeinstellungen ab. Die Angaben sind nur Anhaltspunkte.

LaufwerkstypSequentiell Lesen (ca.)Sequentiell Schreiben (ca.)Random 4K (ca.)
NVMe Gen4 SSD3.000–7.000+ MB/s2.000–6.000+ MB/sHoch (Zehntausende IOPS)
NVMe Gen3 SSD2.000–3.500 MB/s1.500–3.000 MB/sHoch
SATA SSD500–560 MB/s400–530 MB/sMittel bis hoch
HDD (7200 rpm)100–200 MB/s100–200 MB/sNiedrig
USB 3.x Stick / extern50–400+ MB/s20–300+ MB/sSehr unterschiedlich

Beim Vergleichen denselben Test verwenden (z. B. Default 1 GiB). Siehe Anleitung für empfohlene Einstellungen.

NVMe vs. SATA-SSD mit CrystalDiskMark vergleichen

Viele Nutzer vergleichen NVMe- und SATA-SSDs. Typische Erkenntnisse:

  • Für NVMe-Laufwerke das NVMe-SSD-Profil (Einstellungen oder Profil-Menü) verwenden.
  • Sequentiell Lesen/Schreiben bei NVMe oft im GB/s-Bereich; SATA meist bei ca. 550 MB/s gedeckelt.
  • Random-4K-Ergebnisse (IOPS) zeigen große Unterschiede zwischen Consumer-SSDs und High-End-Laufwerken.

Netzlaufwerk nicht in der Liste – gelöst

Häufiges Problem: „CrystalDiskMark läuft als Admin, aber mein Netzlaufwerk wird nicht angezeigt.“ Bei Start mit Administratorrechten zeigt Windows Netzlaufwerke in derselben Sitzung nicht an. Lösung: Als normaler Benutzer starten (bei UAC Nein wählen). Dann Netzlaufwerk wählen und Benchmark starten.

Benchmark fehlgeschlagen – Admin nötig

Schlägt der Benchmark beim Schreiben der Testdatei fehl, liegt es oft an den Rechten. Lösung: CrystalDiskMark mit Rechtsklick „Als Administrator ausführen“ starten. Für lokale Laufwerke; für Netzlaufwerke ohne Admin (siehe oben).

Andere Ergebnisse als bei anderer Software

Nutzer stellen oft fest, dass CrystalDiskMark-Ergebnisse von AS SSD Benchmark, ATTO oder Herstellertools abweichen. Das ist normal: Testdaten (Zufall vs. 0-Fill), Blockgröße, Queue-Tiefe und Testgröße beeinflussen die Werte. Für einen fairen Vergleich gleiche Testgröße und ähnliche Einstellungen verwenden.

USB-Stick und externe HDD

Bei langsamen Speichern (USB-Stick, externe HDD) eine kleine Testgröße (z. B. 64 oder 128 MiB) wählen, damit der Test in vernünftiger Zeit endet und das Laufwerk nicht vollschreibt. Real-World- oder Demo-Profil kann ebenfalls sinnvoll sein.

Ergebnisse speichern und teilen

Datei → Kopieren eignet sich zum Einfügen in Foren oder Support-Anfragen. Als Bild speichern (PNG/JPEG) für Reviews oder soziale Medien. Als Text speichern liefert UTF-16LE für Logs.

Neue SSD langsamer als erwartet

Mögliche Ursachen: (1) an SATA-II-Port oder falschem PCIe-Slot (z. B. x2 statt x4 bei NVMe), (2) Energiesparmodus oder Treiber, (3) Test auf vollem Laufwerk, (4) Vergleich mit anderem Benchmark oder anderer Testgröße. Anschluss prüfen, NVMe-Profil für NVMe-Laufwerke nutzen, Benchmark mit wenig anderer Last ausführen.

CrystalDiskMark mit CrystalDiskInfo nutzen

Viele Nutzer verwenden CrystalDiskMark und CrystalDiskInfo zusammen. CrystalDiskInfo zeigt Gesundheit, Temperatur und SMART; CrystalDiskMark die Geschwindigkeit. Zuerst Gesundheit und Temperatur prüfen, dann einen kurzen Benchmark mit CrystalDiskMark. Bei Warnungen oder hoher Temperatur lange Stresstests vermeiden.

Vor und nach Upgrades

Nutzer führen CrystalDiskMark oft vor und nach einem Upgrade aus (z. B. Klonen von HDD auf SSD oder Wechsel von SATA-SSD auf NVMe). Derselbe Test (gleiche Größe, gleiches Profil) vorher und nachher macht den Unterschied deutlich. Screenshot oder Kopie des Ergebnisses vor der Änderung aufbewahren.

Antivirus oder Windows Defender meldet das Programm

Benchmark-Tools mit direktem Festplattenzugriff können von Antivirus oder Windows Defender gemeldet werden. Bei Download von der offiziellen Quelle oder dem Microsoft Store ist die Datei die echte, signierte Version. Ordner als Ausnahme hinzufügen oder Datei als Fehlalarm beim Hersteller melden. Antivirus nicht komplett deaktivieren.

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