FAQ & Fehlerbehebung

Häufige Fragen und Lösungen für CrystalDiskMark.

Netzlaufwerk wird nicht angezeigt

Bei Start mit Administratorrechten erscheinen Netzlaufwerke nicht in der Laufwerksliste.

Lösung: Als Standardbenutzer starten (bei UAC Nein wählen). Dann ist das Netzlaufwerk für den Benchmark verfügbar.

Warum weichen die Ergebnisse von anderer Benchmark-Software ab?

Mögliche Gründe:

  • Einige SSDs verhalten sich mit Zufalls- bzw. 0-Fill-Testdaten unterschiedlich.
  • Ergebnisse hängen von Testgröße, Position auf der Festplatte, Fragmentierung, Controller und CPU ab.

Beim Vergleichen gleiche Testgröße und Einstellungen verwenden. CrystalDiskMark-Ergebnisse verschiedener Hauptversionen sind nicht vergleichbar.

Benchmark fehlgeschlagen

Oft wegen unzureichender Rechte zum Erstellen der Testdatei auf dem gewählten Laufwerk.

Lösung: CrystalDiskMark als Administrator starten (Rechtsklick → Als Administrator ausführen). Für Netzlaufwerk keine Admin-Rechte verwenden.

Was bedeutet MB/s?

In CrystalDiskMark bedeutet MB/s 1.000.000 Bytes pro Sekunde (dezimal). 1 GB = 1000 MB. Binär: 1 GiB = 1024 MiB.

Schadet der Benchmark meiner SSD oder meinem USB-Laufwerk?

Der Benchmark schreibt Daten und kann die Lebensdauer von SSDs und USB-Speicher verkürzen. Gelegentlich zum Vergleichen nutzen; dauerhafte Stresstests vermeiden.

Wie lange dauert ein Benchmark?

Abhängig von Testgröße, Anzahl der Läufe und Laufwerksgeschwindigkeit. Bei Standardeinstellungen (z. B. 1 GiB, 5 Läufe) kann ein schnelles NVMe in 1–2 Minuten fertig sein; eine langsame HDD oder ein USB-Stick dauert länger. Für einen Schnellcheck kleinere Testgröße (64–128 MiB) oder weniger Läufe (1–3). Das Demo-Profil ist kürzer.

Welche Testgröße soll ich verwenden?

Für NVMe- oder SATA-SSDs üblich: 1 GiB (Standard) oder 2–4 GiB. Für HDDs reicht meist 1 GiB. Für USB-Sticks oder sehr langsame Speicher 64 oder 128 MiB. Sehr große Größen (32–64 GiB) zeigen an SSDs mit großem Cache das Verhalten bei anhaltender Schreiblast, dauern aber lange.

Portable (ZIP) oder Installer?

Die ZIP- (portable) Version installiert nichts: entpacken und ausführen. Für USB-Stick oder updates durch Ordner ersetzen. Der Installer legt Verknüpfungen an und registriert die App zur Deinstallation in den Windows-Einstellungen. Beide nutzen dasselbe Programm; Benchmark-Ergebnisse sind identisch.

Ist CrystalDiskMark sicher? Enthält es Viren?

CrystalDiskMark aus der offiziellen Quelle des Entwicklers oder dem Microsoft Store ist die Originalsoftware. Die Dateien sind digital signiert. Nur von diesen Quellen herunterladen. Wenn die Antivirensoftware warnt, kann es ein Fehlalarm sein (Benchmark-Tools mit Direktzugriff auf die Festplatte). Datei z. B. auf VirusTotal prüfen. Nicht von unbekannten Drittanbieter-Seiten herunterladen.

Was bedeuten SEQ und RND in den Ergebnissen?

SEQ (sequentiell): Daten wurden in großen, zusammenhängenden Blöcken (z. B. 1 MiB nacheinander) gelesen/geschrieben – entspricht dem Kopieren großer Dateien. RND (zufällig): kleine Blöcke (z. B. 4 KiB) an zufälligen Positionen – näher am Alltagsgebrauch. Sequentiell ist meist höher als zufällig.

Warum ist die Schreibgeschwindigkeit meiner SSD niedriger als angegeben?

Hersteller geben oft sequenzielle Werte unter Idealbedingungen an. In der Praxis kann die Schreibgeschwindigkeit niedriger sein: (1) Laufwerk teilweise voll, (2) Schreib-Cache voll, (3) Testdaten und Testgröße beeinflussen das Ergebnis, (4) PCIe-/SATA-Verbindung und Treiber. Größere Testgröße (z. B. 4–8 GiB) zeigt das Verhalten nach Sättigung des Caches. Das ist normal.

Kann ich mehrere Benchmarks hintereinander ausführen?

Ja. „All“ oder Einzeltests beliebig oft. Jeder Lauf überschreibt das vorherige Ergebnis. Vor dem nächsten Lauf Datei → Kopieren oder Als Text/Bild speichern nutzen, um ein Ergebnis zu behalten. Viele schreibintensive Benchmarks hintereinander belasten SSD/USB stärker; für gelegentlichen Vergleich ist es unkritisch.

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